05.01.10 - Das wird ein Stress in Mittelstadt!
Oha! Jetzt wäre es doch grad so schön gemütlich gewesen - der Betrieb funktioniert - alles im Butter. Nun musste der Verwaltungsrat unserer Bahn wieder neues Rollmaterial bestellen. WASCOSA-Wagen stehen an, dazu die neuste BLS-Maschinerie.... .....bin ja gespannt, wie sich die einlassen werden. Schlimmer aber ist der Umbau unterhalb Mittelstadt. Wie wild werden hier Gleiswendel eingebaut, auf denen es allen Passagieren schlecht werden wird. Diese werden hier um Rechtsdrall gehalten, bis die ganzen Wagen voll versaut sein werden - und meine Leute sollten dann putzen. Mals sehen, was das wird......
Freundlich grüsst Sie
Hermann Nabe, Bahnhofsvorstand Mittelstadt
15.09.09 - Mittelstadt: Wo träume wahr werden!!
Oha! So komische Sachen kann man hin und wieder träumen. Ging ich doch gestern Abend, nach dem gemeinsamen Treffen mit meinen Kollegen vom Kaffee Pufferküsser, leicht angesäuselt ins Bett. Sofort schlief ich ein und hatte einen komischen Traum. Nach der Einfahrt in den Wandfluh-Tunnel - ich sass dabei im Triebwagen des ICE – bog dieser plötzliche auf das kurze Geleise ein, das im Wandfluhtunnel über eine Weiche erreichbar ist. Schon viele Lokführer haben sich gefragt, was diese Einfahrt bzw. der Stumengeleise das soll. In meinem Traum fuhr die Komposition auf dieses Teilstück und begann eine Art Wendel hinunterzufahren, wo sich viele andere Zugskompositionen befanden, die sonst den Bahnhof Mittelstadt befahren. Nach einem kurzen Aufenthalt fuhr mein Zug den Wendel wieder hoch und kam via Wandfluh-Tunnel zurück nach Mittelstadt. Ich stand schweissgebadet auf, begab mich langsam Richtung Arbeitsplatz, wo erstaunlich schon der Bahndirektor der Mittelstadtbahnen auf mich wartete. Er hielt eine Planrolle in der Hand und sagt: „Am 7. Oktober geht es los! Wir bauen einen Gleiswendel für Mittelstadt! Bitte überlegen Sie sich schon mal den passenden Fahrplan“. Wow!
Freundlich grüsst Sie
Hermann Nabe, Bahnhofsvorstand Mittelstadt
01.09.09 - MG-Bahn und die verstopften Sardienen!
So als Bahnhofsvorstand einer Modelleisenbahn hat man ja die Hände voll zu tun. Auf unseren Mittelstädter Geleisen ist ja ganz schön viel Betrieb. Die Zugsdichte könnte höher fast nicht mehr sein. Doch am Wochenende, so als Vorstand kann man sich ja mal ne Auszeit nehmen, hatte ich das unglaubliche Vergnügen, wieder einmal Schmalspur zu fahren. Meine Güte, bin ich froh, dass der Erbauer unserer Anlage auf diese Einrichtung bei uns verzichtet hat. Derart überfüllte Züge in Richtung Goms und Richtung Zermatt sind ja nicht mehr hübsch. 72 Personen in einem 48er-Abteil! Die Tatsache alleine wäre schon traurig, wenn dann da nicht der stolze Fahrpreis wäre. Fast 70 Franken für ein Sardinen-Erlebnis? Nö! Da reicht der Platz nicht mal, um die Hände hochzunehmen und vor den Mund zu halten, wenn einer niesen muss. Prost Alter! Das ist dann wenigstens ein Beitrag zur schnelleren Verbreitung der Schweinegrippe. Eigentlich wollte ich dem Schaffner dann noch einen lieben Gruss für seinen Chef ausrichten, der sicher dank der tollen Fahrgastzahlen einen Bonus bekommt. Aber der Schaffner schaffte es nicht bis zu uns – erhalte wohl wie der ganze Zug auch – „Verstopfung“. Servus Leute!
Freundlich grüsst Sie
Hermann Nabe, Bahnhofsvorstand Mittelstadt
21.08.09 - Wir schätzen doch unsere Mitarbeiter!
Da ist ja heute mal wieder ganz schön was los! Die Bahnhofsperrons sind randvoll, die Züge bestens klimatisiert, die Lokführer lächeln bei der Einfahrt in den Bahnhof und die Durchsagen sind so klar und deutlich, dass alle Fahrgäste wissen, wo genau man sie gütig erwartet. Wäre fast alles perfekt, wenn da nicht ein Bürogummi wäre. Andauernd hat der kleine Besserwisser etwas zu meckern. Und dabei meinte er heute noch, in seinem nächsten Leben würde er lieber Zugführer. Wenn er da morgens einmal drei Sekunden zu spät käme, wäre die Arbeit für den Rest des Tages weg! Wie kann man nur so mistgünstig sein und sich anderer Arbeiter nicht annehmen. Kein Verständnis für die Mitarbeiter! Wir sind ja nicht die Deutsche Bahn hier! Ich erwarte von meinen Leuten, dass sie die anderen respektieren und schätzen. Ich glaube, der braucht jetzt ne ordentliche Beige Arbeit, so kurz vor Freitagabend. Dann vergeht es ihm. Jawohl! Und ich gehe gemütlich heim – bin ja der Chef. Ha!
Freundlich grüsst Sie
Hermann Nabe, Bahnhofsvorstand Mittelstadt
02.08.09 - Lötschberger-Komposition für Mittelstadt
Sicher ist es Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, schon aufgefallen, dass Mittelstadt einen Bahnhof am Puls der Zeit hat. Hier verkehren fast nur die neusten Zugsepochen und praktisch nur echtes, schweizer Rollmaterial. Ungeduldig wartet hier zudem schon alles auf die neuen Lötschberger-Kompositionen, die hoffentlich schon bald in der N-Spur erhältlich sind. Doch wer dieser Tage Zeitung liest, kann da sehen, dass sich das Warten vielleicht doch noch lohnt. So soll es im Lötschberger regnen - und das, obwohl die Menschheit schon seit fast 7000 Jahren in der Lage ist, wasserfeste Dächer zu bauen. Und dann fährt das Gefährt oft nicht oder viel zu spät. Oder die Klima schaltet das Afrika- oder Sibirien-Programm ein, so dass man entweder erfriert oder sich in Wasser auflöst. Da scheint noch einiges nicht ganz rund zu laufen. Also, liebe Mittelstädtler, warten wir lieber noch.
Freundlich grüsst Sie
Hermann Nabe, Bahnhofsvorstand Mittelstadt
30.07.09 - Deutsche Gesundheitsministerin mit Privatchauffeur!
So was! Da fährt doch die Deutsche Ulla mit dem Mercedes nach Spanien in die Ferien! Und das mit dem Dienstwagen-Mercedes. Und dann wird dieser erst noch geklaut! Liebe Ulla, der Kluge reist schon ganz lange im Zuge. In Mittelstadt hätte ich Ihnen gerne ein Ticket ausgestellt, mit dem Sie Spanien schneller und nicht weniger unbequem erreicht hätten. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit, dass man Ihnen dien Eisenbahnwagon gestohlen hätte, um einiges kleiner! Und umweltfreundlicher wär die Sache auch gewesen. Und zu guter letzt hätte man mit diesem Steuergeld doch sicher noch die Bahn etwas auf Vordermann bringen können - beispielsweise 4 Räder für die marode Berlinder S-Bahn. Na servus!
Hermann Nabe, Bahnhofvorstand Mittelstadt
21.07.09 - Berlinder S-Bahn-Räder, die zu Denken geben
So was! Da stehen in Berlin Hunderte von Zugrädern rum, weil die Deutsch Bahn DB scheinbar das Geld für anderes verwendet hat, als für die Radkontrollen und Wartungen der Berliner S-Bahn. Sowas könnte mir doch nie passieren. Meine Leute haben den Laden fest im Griff. Wenn ich allerdings heute das erste Video der neuen Homepage angesehen habe, ist mir aufgefallen, dass der Wagon "Ovomaltine" komisch durch Mittelstadt holpert. Nur gut, dass der Video-Journalist von Mittelstadt-TV (MTV) dies bei der Reportage nicht bemerkt hat. Wir haben sofort eine Wagenkontrolle durchgeführt und dabei einen Riss in den Rädern entdeckt. Anders als in Berlin habe ich für sowas immer Geld. Wir haben in Mittelstadt heute einfach das Projekt "Farbenfroher Bahnhof" sistiert und revidieren dafür zuerst einmal die Radsätze. Aber die in Deutschland..... ..So was!
Hermann Nabe, Bahnhofvorstand Mittelstadt


